{"id":11,"date":"2016-04-17T19:48:16","date_gmt":"2016-04-17T17:48:16","guid":{"rendered":"http:\/\/tetrikus.com\/projects\/?post_type=portfolio&#038;p=11"},"modified":"2020-01-28T12:06:51","modified_gmt":"2020-01-28T11:06:51","slug":"homemade-wordclock","status":"publish","type":"avada_portfolio","link":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/item\/homemade-wordclock\/","title":{"rendered":"Homemade Wordclock"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220;]Vor einigen Jahren, an einer Messe in Zug, habe ich das erste mal die <a href=\"http:\/\/www.qlocktwo.com\">Clocktwo<\/a> gesehen. Schon damals dachte ich mir, dass sowas doch auch selber gebaut werden k\u00f6nnte. Der horrende Preis von knapp CHF 2000.- motivierte zus\u00e4tzlich, die Uhr in Marke Eigenbau zu kopieren.[\/vc_column_text][vc_column_text]Um ein ungef\u00e4hres Bild des Projektes zu erhalten, gleich zu den wichtigsten Fakten des Projekts. Total habe ich einen ungef\u00e4hren Aufwand von mehr als 60 Stunden betrieben, bis die Uhr funktioniert hat.\u00a0Der Materialwert der verbauten Komponenten betr\u00e4gt ungef\u00e4hr CHF 240.-[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][uncode_counter value=&#8220;50&#8243; counter_color=&#8220;accent&#8220; size=&#8220;h2&#8243; font=&#8220;font-762333&#8243; weight=&#8220;600&#8243; text=&#8220;Aufwand Hardware&#8220; css_animation=&#8220;zoom-out&#8220; animation_speed=&#8220;200&#8243; suffix=&#8220;h&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][uncode_counter value=&#8220;12&#8243; counter_color=&#8220;accent&#8220; size=&#8220;h2&#8243; font=&#8220;font-762333&#8243; weight=&#8220;600&#8243; text=&#8220;Aufwand Software&#8220; css_animation=&#8220;zoom-out&#8220; animation_speed=&#8220;200&#8243; suffix=&#8220;h&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][uncode_counter value=&#8220;240&#8243; counter_color=&#8220;accent&#8220; size=&#8220;h2&#8243; font=&#8220;font-762333&#8243; weight=&#8220;600&#8243; text=&#8220;Materialkosten&#8220; css_animation=&#8220;zoom-out&#8220; animation_speed=&#8220;200&#8243; suffix=&#8220;.\u2013&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Mit nichts anderem als dem Original vor Augen machte ich mich also daran, so einen quadratischen Kasten zu bauen, welcher je nach Zeit ein paar unterschiedliche L\u00e4mpchen leuchten lassen soll. Klingt einfach, stellte sich jedoch als ein bisschen schwieriger \u2013 oder vor allem aufw\u00e4ndiger \u2013 heraus\u00a0als gedacht.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading]Frontscheibe[\/vc_custom_heading][vc_column_text]Die Gr\u00f6sse der Uhr ergab sich relativ schnell aus einer Glasplatte, die ich in einem Ikea Ribba-Rahmen gesehen habe. Diese war 3mm fest\u00a0und 48x48cm gross. Da das gerade die einzige Glasplatte war, die ich zur Verf\u00fcgung hatte, sollte diese die Front f\u00fcr die Uhr werden und die groben Eckdaten waren hiermit klar.<\/p>\n<h5>Zifferblatt &#8211; Vorbereitungen<\/h5>\n<p>Als erstes machte ich mich an das Zifferblatt &#8211; wenn man das so nennen kann. Ich habe mir relativ lange \u00fcberlegt, wie ich das bewerkstelligen sollte, kam dann irgendwann zum Schluss, dass ich versuche, die Glasplatte zu lackieren und dabei die ben\u00f6tigten Buchstaben vorher abklebe. Ich habe mir ja schon gedacht, dass das ein bisschen umst\u00e4ndlich werden k\u00f6nnte, aber dass es so eine nervenfressende Arbeit w\u00e4re, h\u00e4tte ich nicht erwartet.<\/p>\n<p>Zuerst wurden die ben\u00f6tigten Buchstaben auf Vinyl geplottet. Das ganze restliche Vinyl entfernt und die Buchstaben mit ein paar Hilfslinien aus Vinyl auf die Transferfolie geklebt. Da unser Plotter nur 12&#215;12 inches (also gut 30cm) schafft, musste ich die gesamte Fl\u00e4che aus 4 Matten herstellen und danach m\u00f6glichst korrekt zusammen kleben. W\u00e4hrend des Verbindens der einzelnen Matten ist es mir zweimal nacheinander passiert, dass sich die Folien durch die statische Ladung selbst\u00e4ndig gemacht und sich v\u00f6llig falsch und viel zu schnell irgendwo angeklebt hatten &#8211; die ganze Arbeit also nochmal von vorne.<\/p>\n<p>Irgendwann, zu sp\u00e4ter Stunde, hatte ich es dann doch geschafft, die vier Teile zu verbinden und das Glas einigermassen gerade und mittig darauf zu platzieren. Das Abl\u00f6sen der Transferfolie war der n\u00e4chste Task. Auch nicht gerade gut geklappt, aber dennoch akzeptabel.<\/p>\n<h5>Lackierung Frontscheibe<\/h5>\n<p>Vor dem n\u00e4chsten Schritt hatte ich Respekt. Ich wusste nicht genau, wie sich der Lack aus der Spr\u00fchdose auf dem Glas verh\u00e4lt und ob er sich wieder abl\u00f6st, sobald der Lack trocken wird &#8211; oder ob ich die Vinyl-Buchstaben nachher noch entfernen kann, ohne den gesamten Lack wieder vom Glas zu reissen. Trotzdem habe ich mich irgendwann dran gewagt und die Scheibe mehr oder weniger regelm\u00e4ssig\u00a0bespr\u00fcht.<\/p>\n<p>Ich hatte mir eingebildet, dass ich die einzelnen Buchstaben sofort nach dem lackieren, in noch feuchtem Zustand der Farbe, abl\u00f6sen muss, was sich als extreme\u00a0Sisyphus-Arbeit herausstellte. Mit Pinzette und Nadel bewaffnet kniete ich mich also \u00fcber das Glas und zog die einzelnen Buchstaben vom Glas. Ganz zu Beginn mit wenig Erfolg, schwarzen Fingern und Abdr\u00fccken auf dem Lack. Je l\u00e4nger ich daran machte, desto besser klappte es dann. Bis ich ganz zum Schluss\u00a0114 Buchstaben entfernt hatte und feststellte, dass es deutlich besser geklappt h\u00e4tte, wenn ich doch nur ein paar Minuten mehr gewartet h\u00e4tte. Das Resultat zum Schluss sah jedoch trotzdem deutlich besser aus, als ich mir gedacht hatte. Weit entfernt von Perfekt, aber durchaus okay.<\/p>\n<h5>Aber<\/h5>\n<p>Es gibt leider ein kleines aber. Keine Ahnung wie das passiert ist, aber bei dem Design der Frontscheibe habe ich doch tats\u00e4chlich vergessen, das Wort <em>ZWANZIG<\/em> einzubauen. Zwanzig nach Zwei oder Zwanzig vor Elf kann sie somit nicht darstellen. Ich habe mich durchaus ein bisschen ge\u00e4rgert, als ich das festgestellt hatte \u2013 kann man sich vorstellen, oder?[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-197289&#8243; medias=&#8220;12,13,14,15,17,18,19,20,23,24,25,26&#8243; gutter_size=&#8220;2&#8243; carousel_v_align=&#8220;middle&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;2&#8243; images_size=&#8220;one-one&#8220; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_h_align=&#8220;center&#8220; single_padding=&#8220;2&#8243; single_text_reduced=&#8220;yes&#8220; single_icon=&#8220;fa fa-search&#8220; single_css_animation=&#8220;bottom-t-top&#8220; single_animation_speed=&#8220;200&#8243;][vc_custom_heading]Grundger\u00fcst[\/vc_custom_heading][vc_column_text]Das Grundger\u00fcst der Uhr besteht schlussendlich lediglich aus ein bisschen MDF Holz. F\u00fcr die Front habe ich eine knapp 48x48cm grosse MDF Platte von 11mm dicke gew\u00e4hlt. Das <em>knapp<\/em> bei der Gr\u00f6ssenangabe r\u00fchrt daher, dass ich vom schlussendlichen Format die Alu-Profile abgerechnet habe, die am Schluss das Holz m\u00f6glichst sch\u00f6n verbergen.<\/p>\n<h5>LED-Aussparungen<\/h5>\n<p>F\u00fcr die 114 LEDs habe ich ebensoviele L\u00f6cher von 25mm Durchmesser gefr\u00e4st &#8211; h\u00e4tte man entsprechendes Equipment w\u00e4re dieser Schritt vermutlich gar nicht so aufw\u00e4ndig &#8211; so hat es aber gef\u00fchlte 17 Akku-Ladungen meines Akku-Bohrers und ein paar Stunden Arbeit ben\u00f6tigt. Ein kurzer Check mit dem vorher vorbereiteten Ziffernblatt best\u00e4tigte mir gl\u00fccklicherweise, dass sich die L\u00f6cher an der richtigen Stelle befinden.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-197289&#8243; medias=&#8220;16,27,28,30,29,22&#8243; gutter_size=&#8220;2&#8243; carousel_v_align=&#8220;middle&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;2&#8243; images_size=&#8220;one-one&#8220; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_h_align=&#8220;center&#8220; single_padding=&#8220;2&#8243; single_text_reduced=&#8220;yes&#8220; single_icon=&#8220;fa fa-search&#8220; single_css_animation=&#8220;bottom-t-top&#8220; single_animation_speed=&#8220;200&#8243;][vc_custom_heading]LED Stripes[\/vc_custom_heading][vc_column_text]Den\u00a0LED-Streifen (welcher bereits einen kompatiblen Controller vor jeder LED enth\u00e4lt) habe ich insofern vorbereitet, dass ich ihn auf die 10 vertikal angeordneten LEDs zugeschnitten und mit einem kurzen St\u00fcck Litzendraht wieder zusammengel\u00f6tet habe. So war es am Schluss m\u00f6glich, die LEDs von hinten auf die gelochte Frontplatte zu kleben. Zus\u00e4tzlich dazu wurden am Anfang und am Schluss jeweils zwei einzelne LEDs in den Ecken f\u00fcr die Minuten-Anzeige platziert.<\/p>\n<h5>Diffuses Licht<\/h5>\n<p>Nat\u00fcrlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, den LED-Streifen gleich nach dem Verkleben mal leuchten zu lassen. Jedoch wurde mit vorgehaltenem Glas relativ schnell klar, dass das ziemlich bescheiden aussieht. Denn statt der gesamten Buchstaben wurde einfach nur ein zentraler Punkt davon ausgeleuchtet, was frontal betrachtet alles andere als den gew\u00fcnschten Effekt hatte.<\/p>\n<p>Aus der Not habe ich \u00fcberlegt, wo man denn 25mm grosse Pl\u00e4ttchen her bekommt, welche transparent sind und das Licht brechen. Viel zu lange hat es gedauert um festzustellen, dass ich den gerade eingetroffenen Bausatz eines 3D-Druckers dazu verwenden k\u00f6nnte, diese ben\u00f6tigten Teile selber aus transparentem Material zu drucken.[\/vc_column_text][vc_column_text text_lead=&#8220;yes&#8220;]Hier wurde das Projekt Wordclock rasch unterbrochen \u2013 rasch entspricht ungef\u00e4hr 50 Arbeitsstunden, denn den 3D-Drucker zu bauen war ebenfalls aufw\u00e4ndiger als gedacht, aber hierzu mehr im entsprechenden <a href=\"http:\/\/tetrikus.com\/projects\/portfolio\/3d-printer\/\">Beitrag \u00fcber den 3D-Drucker<\/a>.[\/vc_column_text][vc_column_text]Jedenfalls hatte ich irgendwann ein paar der <em>Linsen<\/em> gedruckt und tats\u00e4chlich den gew\u00fcnschten Effekt bemerkt, als ich diese vor den LED platziert hatte. W\u00e4hrend des doch recht zeitaufw\u00e4ndigen Druck-Prozesses hatte ich <em>dummerweise<\/em> eine Google-Suche angeworfen und tats\u00e4chlich eine Folie gefunden, die genau das macht, wonach ich gesucht habe\u00a0&#8211;\u00a0n\u00e4mlich das Licht brechen ohne viel an Helligkeit zu verlieren. Die Druckproduktion wurde somit erstmal eingestellt. Zuerst wollte ich pr\u00fcfen, ob die Folie was taugt, welche sicherlich einfacher zu befestigen w\u00e4re. Und um den Spannungsbogen weiter anzuspannen warte ich mit der Aufl\u00f6sung dieser Frage bis zum Schluss. ;-)[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-197289&#8243; medias=&#8220;31,32,33,34,35,36&#8243; gutter_size=&#8220;2&#8243; carousel_v_align=&#8220;middle&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;2&#8243; images_size=&#8220;one-one&#8220; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_h_align=&#8220;center&#8220; single_padding=&#8220;2&#8243; single_text_reduced=&#8220;yes&#8220; single_icon=&#8220;fa fa-search&#8220; single_css_animation=&#8220;bottom-t-top&#8220; single_animation_speed=&#8220;200&#8243;][vc_custom_heading]Elektronik[\/vc_custom_heading][vc_column_text]Langsam aber sicher ging es dann an den spannend(er)en Teil: Die Elektronik. Von Anfang an war geplant, einen Raspberry Pi zu verbauen, welcher sich um die Ansteuerung der LEDs zur korrekten Zeit k\u00fcmmern sollte. Dazu kamen drei Taster, eine Niedervolt-Buchse f\u00fcr die Stromversorgung, einen Helligkeitssensor und ein DC\/DC Converter (von 3,3V auf 5V f\u00fcr die Ansteuerung der LEDs).<\/p>\n<p>Die verschiedenen Elemente wurden im Innern der Uhr platziert und entsprechend verkabelt. Bei diesem Schritt kam ein kleiner <em>Steve Jobs<\/em>\u00a0in mir zum Vorschein, es war mir n\u00e4mlich wichtig, dass die Uhr auch ein einigermassen sch\u00f6n anzusehendes Innenleben erh\u00e4lt, auch wenn es niemals jemand sehen wird (ausser auf ein paar Fotos vielleicht).<\/p>\n<h5>DC\/DC Converter<\/h5>\n<p>Die LED Stripes werden grunds\u00e4tzlich mit 5V betrieben. Die Signal-Ansteuerung der LED Stripes w\u00e4re auch direkt \u00fcber einen GPIO-Ausgang des Raspberry Pi (3,3V) m\u00f6glich gewesen, jedoch empfiehlt der Hersteller die Volt-Anzahl m\u00f6glichst an die Betriebsspannung anzugleichen.<\/p>\n<h5>Raspberry Pi<\/h5>\n<p>Nun war der Moment gekommen, um den Raspberry Pi vorzubereiten. Dazu wurde das aktuelle OS f\u00fcr den Raspberry auf die SD-Karte geflashed und die Konfiguration soweit angepasst, dass ein Zugriff per SSH \u00fcber LAN m\u00f6glich wurde, schliesslich h\u00e4ngt weder Tastatur, Maus noch Bildschirm am Mini-PC.[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-197289&#8243; medias=&#8220;38,39,40&#8243; gutter_size=&#8220;2&#8243; carousel_v_align=&#8220;middle&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;2&#8243; images_size=&#8220;one-one&#8220; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_h_align=&#8220;center&#8220; single_padding=&#8220;2&#8243; single_text_reduced=&#8220;yes&#8220; single_icon=&#8220;fa fa-search&#8220; single_css_animation=&#8220;bottom-t-top&#8220; single_animation_speed=&#8220;200&#8243;][vc_custom_heading]Rahmen[\/vc_custom_heading][vc_column_text]Um dem ganzen Ger\u00e4t einen etwas ansprechenderen Anstrich zu verpassen, wurden an allen vier Seiten Alu-Profile montiert, welche deutlich sch\u00f6ner aussehen als rohe MDF-H\u00f6lzer. Ich hatte grosse Freude daran (Achtung, Ironie!), die Alu-Profile mit Gehrungs-Schnitt zu versehen, war jedoch am Ende etwas \u00fcberrascht, als die Ecken tats\u00e4chlich einigermassen aufeinander passten und das ganze Gebilde langsam aber sicher passabel bis sch\u00f6n auszusehen begann.[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-197289&#8243; medias=&#8220;41,42,43,44,45,46&#8243; gutter_size=&#8220;2&#8243; carousel_v_align=&#8220;middle&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;2&#8243; images_size=&#8220;one-one&#8220; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_h_align=&#8220;center&#8220; single_padding=&#8220;2&#8243; single_text_reduced=&#8220;yes&#8220; single_icon=&#8220;fa fa-search&#8220; single_css_animation=&#8220;bottom-t-top&#8220; single_animation_speed=&#8220;200&#8243;][vc_custom_heading]Final Touches[\/vc_custom_heading][vc_column_text]<\/p>\n<p>Die Uhr bekam so langsam ihre Form und die n\u00e4chste Phase habe ich als Abschluss-Phase angesehen &#8211; selbst diese dauerte aber noch eine zweistellige Anzahl an Arbeitsstunden.<\/p>\n<h5>Vorbereitung der R\u00fcckwand<\/h5>\n<p>F\u00fcr die R\u00fcckwand habe ich erneut MDF-Holz verwendet. Diese habe ich jedoch in drei Teile aufgeteilt und aus 3mm dickem MDF gefertigt.<\/p>\n<h5>Montage der Taster<\/h5>\n<p>Die drei Taster und die Strom-Buchse wurden in den unteren Bereich der R\u00fcckwand platziert und verkabelt.<\/p>\n<h5>Nochmal das diffuse Licht<\/h5>\n<p>Und jetzt kommen wir endlich zur Aufl\u00f6sung der spannenden\u00a0Licht-Diffusions-Frage. Die Folie hat sich sehr bew\u00e4hrt. Zum einen durch die einfach Montage zum anderen durch den sehr positiven Effekt. Das Licht wird sch\u00f6n gebrochen und somit auf den gesamten Buchstaben verteilt. Dabei geht\u00a0hingegen kaum Licht verloren, was selbstverst\u00e4ndlich ein weiterer toller Fakt ist.<\/p>\n<h5>Sockel und Glas-Halter<\/h5>\n<p>Nun hatte ich die Frage, wie ich denn die Glas-Front befestigen w\u00fcrde bis zum aktuellen Zeitpunkt erfolgreich hinausgez\u00f6gert. Ich dachte mir die ganze Zeit: &#8222;Irgendwas wird sich schon noch ergeben&#8220;. Und tats\u00e4chlich, pl\u00f6tzlich kam mir die Idee, wiedermal den 3D-Drucker zu behelligen. Also habe ich mir ein paar Teile modelliert und dem Drucker zur Umsetzung \u00fcbermittelt. Der hat brav seine Arbeit getan und schon waren zwei Sockel und 4 Klammern vorbereitet, die das Glas zuverl\u00e4ssig an Ort und Stelle halten und dazu optisch auch noch ansehnlich sind.<\/p>\n<h5>Abschluss des Hardware-Teils<\/h5>\n<p>Damit war der Hardware-Teil der Uhr abgeschlossen. Alles war bereit um den Raspberry Pi mit einem entsprechenden Programm zu f\u00fcttern. Es war sehr befriedigend, diesen Punkt (endlich) zu erreichen und die Wohnung mal wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen, nachdem sie ein paar Wochen einer Schreinerei geglichen hatte.[\/vc_column_text][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-197289&#8243; medias=&#8220;47,48,49,50,51,52&#8243; gutter_size=&#8220;2&#8243; carousel_v_align=&#8220;middle&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;2&#8243; images_size=&#8220;one-one&#8220; single_overlay_opacity=&#8220;50&#8243; single_h_align=&#8220;center&#8220; single_padding=&#8220;2&#8243; single_text_reduced=&#8220;yes&#8220; single_icon=&#8220;fa fa-search&#8220; single_css_animation=&#8220;bottom-t-top&#8220; single_animation_speed=&#8220;200&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;54&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading]Software[\/vc_custom_heading][vc_column_text]Zur Software m\u00f6chte ich gar nicht all zu viel sagen. Diese Uhr ist n\u00e4mlich das erste Projekt, in welchem ich Python verwende, entsprechend toll (schon wieder Ironie!) sind meine Kenntnisse. Ich habe viel probiert und rumgetestet, viel Kaffee getrunken (sehr viel!) und mir unz\u00e4hlige Male an den Kopf gelangt bis ich irgendwann sowas wie eine funktionierende Applikation auf dem RPi hatte, welche machte, was sie sollte.<\/p>\n<h5>Die fehlenden Zwanzig<\/h5>\n<p>Wie oben erw\u00e4hnt ging bei der Frontscheibe das Wort <em>ZWANZIG<\/em> vergessen. Ich habe mich entschlossen, dieses Problem mit einem Software-Workaround zu l\u00f6sen &#8211; auch wenn l\u00f6sen ein etwas zu sch\u00f6nes Wort ist. Statt<em> zwanzig nach vier<\/em> oder <em>zwanzig vor acht<\/em> wird jetzt einfach <em>zehn vor halb f\u00fcnf<\/em> bzw. <em>zehn nach halb acht<\/em> angezeigt. Nicht die sch\u00f6nste L\u00f6sung aber nach der Erfahrung mit der Herstellung der Front wollte ich tunlichst vermeiden den ganzen Prozess nochmal\u00a0von vorne durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h5>Die Specials<\/h5>\n<p>Da es sich bei der Wortuhr um Marke Eigenbau handelt, wollte ich unbedingt ein paar Specials in die Software der Uhr einbauen. Im Moment habe ich mich hierbei auf <em>Special-Events<\/em> eingeschr\u00e4nkt. Die Special-Events werden an bestimmten Tagen im Jahr ausgel\u00f6st und zeigen jeweils zur vollen Stunde eine kurze Animation, passend zum entsprechenden Tag. An Weihnachten flackern ein paar Kerzen an einem Weihnachtsbaum, am Geburtstag erscheint eine Geburtstagstorte und am 1. August sehen wir beispielsweise st\u00fcndlich die Schweizer Flagge &#8211; denn das gute an dieser LED-Matrix ist, dass jedes einzelne LED einzel angesteuert werden kann und somit Farbwechsel und Animationen erm\u00f6glicht. Tolles Spielzeug! \ud83d\ude42<\/p>\n<h5>Todo<\/h5>\n<p>Ausserdem schwirren mir noch einige Ideen im Kopf, die im Moment noch nicht umgesetzt sind. Schliesslich habe ich drei Taster und einen Lichtsensor eingebaut &#8211; diese habe im Moment noch keinerlei Funktion. F\u00fcr die Taster k\u00f6nnte ich mir vorstellen, ein Menu zu bauen, welches beispielsweise Farbeinstellungen zul\u00e4sst oder einen Demo- oder Test-Modus zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Weiter w\u00e4re es nat\u00fcrlich sch\u00f6n, die Farben und Funktionen der Uhr per Web-Interface oder iOS-App anzusteuern, auch wenn dann die Taster auf der R\u00fcckseite vermutlich obsolet werden w\u00fcrden. Jedenfalls fehlt es bisher nicht an Ideen sondern eher an der Zeit und teilweise an den Kenntnissen, diese umzusetzen.<\/p>\n<h5>Hilfe &amp; Unterst\u00fctzung<\/h5>\n<p>Sollte jemand aber ein \u00e4hnliches Projekt umsetzen wollen, kann ich einen Freund namens Internet empfehlen, ich habe es nicht anders gemacht und es hat schlussendlich zumindest zu einem Teilerfolg gef\u00fchrt. Trotzdem wenigstens ein paar Eckdaten oder Suchbegriffe, die weiterhelfen k\u00f6nnten:<\/p>\n<ul>\n<li>Neopixel Library<\/li>\n<li>Github: ws281x<\/li>\n<\/ul>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen hier auch gerne Fragen gestellt werden, aber im Bereich Software kann ich bisher leider nur sehr begrenzt helfen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image media=&#8220;53&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_custom_heading]Fazit[\/vc_custom_heading][vc_column_text]W\u00e4hrend des Projekts war ich immer mal wieder am Ende mit den Nerven. Weil einzelne Arbeitsschritte nicht so funktioniert hatten, wie ich mir das gedacht hatte, weil die Schwerkraft (oder die statische Ladung bei den Klebefolien) mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte oder einfach, weil es nicht geklappt hatte. Dennoch war ich mit den Resultaten der einzelnen Schritte immer wieder recht zufrieden. Das hat mich laufend\u00a0motiviert weiter zu machen und\u00a0das Endresultat kann\u00a0sich durchaus sehen lassen. Trotz des verh\u00e4ltnism\u00e4ssig grossen Aufwand w\u00fcrde ich das Projekt wieder durchf\u00fchren. Die Uhr ist ein tolles Deko-Objekt geworden, welches sogar einen Nutzen hat und laufend \u00fcber die aktuelle Uhrzeit oder den einen oder anderen Special-Event informiert. Dieses Projekt w\u00fcrde ich somit jedem empfehlen, der Lust (und ein wenig Geduld) hat, ein cooles Gadget mit den eigenen H\u00e4nden entstehen zu lassen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Jahren habe ich das erste mal die Clocktwo gesehen. Schon damals dachte ich mir, dass sowas doch auch selber gebaut werden k\u00f6nnte \u2013 und zwar zu einem deutlich g\u00fcnstigeren Preis.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":53,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","format":"standard","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio\/11"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/types\/avada_portfolio"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio\/11\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":239,"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/avada_portfolio\/11\/revisions\/239"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/media\/53"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tetrikus.com\/projects\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}